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1.
Textsorte als natürlichkeitstheoretische Entität
Karmen Teržan-Kopecky, 1998, published scientific conference contribution

Abstract: Die in den Textsorten Talkshow und gesprochenes Gegenwartsdeutsch vorgenommene empirische Auswertung der Kollokationstendenzen der beobachteten pragmatischen Parameter (Länge der Replik, Länge einzelner Sätze, Komplexität der Konjunktionen, Komplexit der Kasus- und Tempusformen, Substantiv gegenüber Proform, Abgeschlossenheit gegenüber Nichtabgeschlossenheit von Sätzen, Realis/Irrealis) wurde als Methode zur Festlegung von Texttypen- bzw. Textsortenabgrenzungen vorgeschlagen. Die Textsorte wurde auch als eines der wesentlichen natürlichkeitstheoretischen Entitäten eingestuft, da sich die festgestellten Markiertheitsunterschiede verschiedener Kategorien auf dem grammatischen Mikroniveau in eindeutiger Abhängigkeit zum Wechsel der Textsorte bewegen. Die aufgestellte Arbeitshypothese wurde zu 100% bestätigt. Auch in den vorangegangenen Untersuchungen zu den Distributionsmodalitäten der Tempora im Deutschen zeichneten sich ähnliche Präferenzen ab. Im Wesentlichen zeigt sich die auf die textsortensensibilität bezogene natürlich Eigenschaft der grammatischen Kategorien in der Realisierung des Grundsatzes: in einer für eine gewisse Konstruktion natürlicheren textuellen Umwelt wird diese von weniger markierten grammatischen Parametern begleitet, als dies in einer für sie weniger natürlichen Textsorte der Fall ist.
Keywords: Textlinguistik, Textsorten, Pragmatik, Natürlichkeitstheorie
Published: 17.05.2017; Views: 649; Downloads: 75
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2.
Der Wortschatz als "Wahrheitsvermittler" im außenpolitischen Pressekommentar
Vida Jesenšek, 1998, published scientific conference contribution

Abstract: Bekannterweise weist die ausgewählte journalistische Textsorte eine spezifische textuelle Struktur auf; ihre inhaltliche (evaluative) und intentionale Komponente sind zunächst in Kürze zu erläutern. Es zeigt sich, daß die Bewertung als obligatorisches Element eines Kommentartextes textstrukturell und stilistisch-pragmatisch bedingt ist und daß sie im Prinzip mittels Lexik realisiert wird. Das Funktionieren der Lexik als Bewertungsträger wird anschließend aufgrund einer exemplarischen Fallanalyse dargestellt, wobei hauptsächlich Zusammenhänge zwischen textstrukturellen Besonderheiten der Kommentartexte und stilistisch-pragmatischen Eigenschaften der Lexik interessieren.
Keywords: Sprachwissenschaft, Textlinguistik, Textsorte, Kommentar, Kommunikation, Wortschatz
Published: 17.05.2017; Views: 796; Downloads: 59
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3.
Textlinguistische Untersuchung der Twitter-Kommunikation anhand eines Referenzkorpus
Aljaž Maher, 2016, undergraduate thesis

Abstract: In der vorliegenden Diplomarbeit habe ich mich mit der Kommunikations-Plattform Twitter und derer Produkten der Kommunikation – mit Tweets, aus dem Blickwinkel der Textlinguistik, beschäftigt. In dem ersten Teil der Diplomarbeit habe ich Textbildungsmöglichkeiten und Funktionsumfang im Rahmen der Twitter-Kommunikation eingehend beschrieben. Dabei wurden alle relevanten Aspekte dieser Mikro-Blogging-Plattform behandelt, von ihrer Entstehung, über die Eingliederung in ein breiteres Kommunikationsfeld, bis hin zu den technischen Grundlagen, derer Verständnis nötig ist, um die folgende sprachwissenschaftlich orientierte Analyse entsprechend verstehen zu können. Bei der Beschäftigung mit Twitter wurden auch kommunikative Eigenschaften mit Fokus auf den Nutzern und den einzelnen Nutzer-Gruppen untersucht, die im zweiten Teil der Diplomarbeit für die grundlegende Struktur des erstellten Referenzkorpus dienen. Als theoretische Basis für die textlinguistische Auseinandersetzung mit Tweets wurden verschiedenen Definitionen des Textbegriffs aufgenommen, aber auch Bestimmungen des Textsortenbegriffs, und zwar unter besonderer Berücksichtigung von Hypertexten behandelt. Der zweite Teil der Diplomarbeit ist der text- und pragmalinguistischen Analyse von insgesamt 500 Tweets gewidmet, die ins Referenzkorpus aufgenommen wurden. Das Korpus wurde anhand von Twitter-Nutzergruppen etabliert, wobei aus jeder Gruppe je fünf einzelne Nutzer mit jeweils 20 prototypischen Tweets aufgenommen wurden. Die einzelnen Tweets wurden mit Bezug auf insgesamt vier Kriterien analysiert, von denen zwei von Brinkers (2005) Textsortenanalyse abgeleitet wurden (Thema und kommunikative Funktion). Die Tweets wurden aber auch bezüglich des Textualitätsmerkmals Intertextualität analysiert. Weiterhin wurde auch ein Versuch getätigt die Intention der Tweets zu etablieren, wobei hier der breitere sprachliche und nicht-sprachliche Kontext berücksichtigt wurde, der eher in die Sphäre von Interaktions-Management und kommunikativen Strategien ragt. Im Verlauf der Arbeit wurden die Resultate präsentiert und interpretiert. Weiterhin wurden die Tweets aus dem Referenzkorpus bezüglich ihrer Nähe- bzw. Distanzsprachlichkeit untersucht. Die Ergebnisse der Bearbeitung der Tweets werfen neues Licht auf die Kommunikation auf Twitter und bieten Einblicke in die textuelle Konstitution der Kommunikationsprodukte im Twitter-Medium. Sie dienen aber auch als Grundlage für weitere Forschungen, sowohl im Bereich der Textlinguistik, als auch in anderen damit verknüpften Bereichen.
Keywords: Twitter, Textlinguistik, Analyse, Referenzkorpus, Kommunikation, soziales Netzwerk, Text
Published: 10.10.2016; Views: 876; Downloads: 80
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