SLO | ENG | Piškotki in zasebnost

Večja pisava | Manjša pisava

Iskanje po katalogu digitalne knjižnice Pomoč

Iskalni niz: išči po
išči po
išči po
išči po
* po starem in bolonjskem študiju

Opcije:
  Ponastavi


1 - 8 / 8
Na začetekNa prejšnjo stran1Na naslednjo stranNa konec
1.
Mehrsprachigkeit in Europa-eine Fallstudie
Tjaša Žižek, 2012, diplomsko delo

Opis: In der vorliegenden Diplomarbeit habe ich mich mit Mehrsprachigkeit und den dazugehörigen Theorien beschäftigt. Ziel meiner Diplomarbeit war herauszufinden welche Sprachen meine Bekannte und Freunde sprechen und wo sie die gelernt haben. Ich wollte wissen was »Sprache« für sie bedeutet. Erforscht habe ich auch den Einfluss von mehrsprachigen Medien. Ich wollte zeigen wie verschieden Kinder und Erwachsene Sprachen lernen. Es hat sich gezeigt, dass Kinder leichter als Erwachsene lernen, weil ihr Gehirn anders funktioniert. Berührt habe ich auch Themen wie Mehrsprachigkeit in der Europäischen Union, was sie fördern will und die Kosten die dabei entstehen. Bei den Themen kann man sehen, dass sie sich widersprechen. Auf einer Seite fördert die EU, dass man mehr Sprachen lernt und auf der anderen Seite sind die Kosten für Übersetzungen von Dokumenten in mehrere Sprachen zu hoch. Man sagt, dass es besser wäre eine einheitliche Lingua Franca (Englisch) zu benutzen, aber dadurch würden auch weniger Menschen mehrsprachig sein. Heute wachsen immer mehr Menschen mit mehreren Sprachen auf. Man kann durch mehrere sprachliche Werkzeuge feststellen, welche Sprachen Menschen sprechen. Darum habe ich mich entschieden, dass ich mit ausgewählten Personen Interviews mache und das Resultat sind Sprachbiografien. Die Sprachbiografien zeugen von unserem Sprachvermögen. Die Personen die ich befragt habe sind alle mindestens zweisprachig. Von den meisten ist die L1 slowenische Sprache. Die meist gelernte Sprache ist noch immer Englisch, und an zweiter Stelle Deutsch. Man sieht auch, dass wenige mehrsprachige Personen einen Fremdsprachenkurs besucht haben. Sie haben die Sprachen aus der Umgebung oder in der Familie gelernt. Die Interviews zeigen auch, dass Zweisprachigkeit/Mehrsprachigkeit etwas Positives ist.
Ključne besede: Sprache, Zweisprachigkeit, Mehrsprachigkeit, Europäische Union, Sprachbiografien, Interviews.
Objavljeno: 02.01.2013; Ogledov: 863; Prenosov: 86
.pdf Celotno besedilo (528,35 KB)

2.
Landeskunde deutschsprachiger Gebiete: Südtirol und die deutsche Sprache
Natalija Parašuh, 2014, diplomsko delo

Opis: In der Diplomarbeit wurde das Land Südtirol aus der sprachlichen und sprachlich-politischen Sicht behandelt. Zuerst wurden die grundlegenden Informationen über das Land und die wichtigen Ereignisse aus der Geschichte angeführt, die weiteren Kapitel sind aber mehr auf den Sprachgebrauch an sich fokussiert. Als Erstes wurden die Begriffe wie Mehrsprachigkeit, Sprachkontakt, Einfluss der Sprache gebraucht und erklärt. In Südtirol gibt es drei offiziellen Sprachen, nämlich das Italienische, das Deutsche und das Ladinische. Ein großer Einfluss zeigt sich besonders bei den ersten zwei, sowohl bei der geschriebenen als auch bei der gesprochenen Sprache. Was die ladinische Sprache betrifft, kann man bemerken, dass sie sich immer mehr durchsetzt und neue Rechte bekommt. Durch die Geschichte hat sich die Lage der Sprache und deren Gebrauch in Südtirol sehr verändert. Zuerst war das Deutsche eine der Haupt- und am meisten verbreiteten Sprachen, was sich aber mit dem Prozess des Italianisierens und dessen Hauptvertreter Ettore Tolomei sehr veränderte. Das Deutsche als Unterrichtssprache wurde verboten, alle Inschriften in dieser Sprache wurden entfernt, die deutschen Lehrer und Priester wurden vertrieben. Diejenigen, die das Deutsche heimlich lehren oder erlernen wollten, wie zum Beispiel ‚‚Katakombenschulen‘‘, wurden mit Strafen seitens der Faschisten belegt. Diese Situation begann sich im Jahr 1972 zu verändern und zwar mit dem ersten Autonomiestatut, das sich für die Rechte der deutschen Sprache einsetzte. Mit der Zeit wurde das Deutsche zur Amtssprache, die zweisprachigen Ortstafel wurden eingeführt, es erschien eine deutsche Zeitung und die größte positive Veränderung war das Verhältnis, das die Italiener dieser Sprache gegenüber erwiesen. Es gibt immer mehr Italiener, die das Deutsche erlernen wollen, weil sie der Meinung sind, dass sie auf diese Art und Weise bessere Möglichkeiten für ihre Zukunft haben. Der Einfluss der beiden Sprachen aufeinander zeigt sich immer mehr in der geschriebenen und gesprochenen Sprache. Vor allem kann man das Übernehmen der Wörter und Satzstrukturen aus dem Italienischen in das Deutsche bemerken. Man übernimmt verschiedene Wörter, die in Südtirol mehr gebraucht sind, vor allem im Bereich der Ernährung, dann auch einzelne Satzstrukturen, die sich in der Art und Weise der Deklination oder Konjugation reflektieren und es werden auch ganze Sätze nach dem italienischen Muster übersetzt, wobei häufig die Wörter gebraucht werden, die nicht ganz geeignet sind, für die Situation, die sie beschreiben. Das wichtigere Thema, die in der Diplomarbeit am Ende untersucht wurde, ist die Lage aller drei Sprachen im Bereich des Schulwesens. Die Feststellungen zeigen, dass an allen Schulen der Unterricht in allen drei Sprachen präsent ist. Der Umfang von Stunden und die Art und Weise des Unterrichts sind zwar unterschiedlich geteilt, überall setzt man sich aber dafür ein, dass man den Schülern alle drei Sprachen beibringt. Dabei führten sie auch ein Projekt ein, bei dem sie verschiedene Fächer, wie beispielsweise Geographie, in verschiedenen Sprachen durchführen. Die Schüler sind, laut der Untersuchungen, von dem Unterricht in drei Sprachen begeistert, sie sind bereit zu kooperieren und auch dann aufgeschlossen, wenn sie gleichzeitig alle drei Sprachen gebrauchen müssen. Südtirol veränderte sich durch die Geschichte sehr viel, was den Sprachgebrauch betrifft, sie wurde mit der Unterdrückung und dauernden Veränderungen im Regime konfrontiert, aber heute ist das Land reicher, wegen allen Einwohner, die Kenntnisse der drei Sprachen besitzen, die sich miteinander verbinden, aufeinander Einfluss haben und sich miteinander die gleichen Rechte teilen.
Ključne besede: Südtirol, Sprache, Sprachgebrauch, Vergleich, Unterschiede, Mehrsprachigkeit, Deutschtum, Italienisierung
Objavljeno: 09.10.2014; Ogledov: 1420; Prenosov: 91
.pdf Celotno besedilo (941,61 KB)

3.
Mehrsprachigkeit bei Kindern
Diana Oman, 2016, diplomsko delo

Opis: Auf der Welt gibt es mehr als 6.000 Sprachen. Auf Grund ihrer Abstammung können wir sie als verwandte ansehen und sie in Sprachfamilien gliedern. Und unter allen Menschen auf der Welt finden wir mehr Mehrsprachige, als die, die nur eine Sprache sprechen. Früher galt die Mehrsprachigkeit als eine Schwäche der Menschen und wurde nicht akzeptiert. Heute wird sie von der Umgebung angenommen. Beim Erlernen mehrerer Sprachen gleichzeitig gibt es einige Faktoren, die den Spracherwerb beeinflussen und es kann zu einigen Schwierigkeiten kommen, wie zum Beispiel Sprachmischung. Doch können wir uns bei dem Spracherwerb mit einigen Methoden und Hilfemittel alles erleichtern. In dem theoretischen Teil meiner Diplomarbeit werde ich die Sprache untersuchen. Wie man sprechen lernt, wie man eine Sprache erlernt und wie das Alter dabei eine Bedeutung hat werde ich in dem Kapitel 3 untersuchen. Zuletzt wende ich mich noch der Mehrsprachigkeit zu; was ist Mehrsprachigkeit, wer sind die Mehrsprachigen, die Schwierigkeiten und Lösungen bei mehrsprachigen Kindern. In dem empirischen Teil werde ich die Mehrsprachigkeit bei den Kindern mit Hilfe der Interviews mit den Eltern untersuchen. Acht Familien werden mir helfen, die mehrsprachige Erziehung mit allen ihren Schwierigkeiten und Lösungen darzustellen. In meiner Diplomarbeit werde ich folgende Methoden verwenden:  Deskriptive Methode  Methode der Komparation  Methode des Interviews  Methode der Analyse und Synthese
Ključne besede: die Sprache, der Spracherwerb, die Mehrsprachigkeit
Objavljeno: 14.06.2016; Ogledov: 341; Prenosov: 41
.pdf Celotno besedilo (1,44 MB)

4.
Mehrsprachigkeit und die Position des Deutschen im Schulsystem Liechtensteins
Agnes Bobnjar, 2016, diplomsko delo

Opis: Die Sprache ist eines der wichtigsten Dinge der Kommunikation unter Menschen und dient der Herstellung von unterschiedlichen Beziehungen zwischen ihnen. Die Sprache lernen wir schon sehr früh, nämlich dann, wenn unsere Eltern uns die erste Kommunikation in der Muttersprache beibringen. In der Diplomarbeit wird das Fürstentum Liechtenstein behandelt. Zuerst wurden die geographischen, die historischen und die wirtschaflich–politischen Aspekte vorgestellt. Sehr interessant aus der geographischen Sicht ist es, dass das Fürstentum Liechtenstein eine größere Fläche hat als die slowenische Stadt Celje, aber in der letzteren leben tausend Menschen mehr als im gesamten Fürstentum. Das Hauptthema dieser Arbeit war aber die Verwendung der Sprache und die Mehrsprachigkeit, vor allem in den Schulen. In diesem kleinen Land wird von allen Bewohner des Fürstentums überwiegend ein bestimmter Dialekt gesprochen. In Slowenien sind wir gewohnt, das die Gesamtschule neun Jahre dauert in Liechtenstein ist das aber ganz anders. Die Primarschule dauert fünf Jahre, danach entscheiden sich die Schüler für die weiterführenden Schulen, bei denen die Dauer vier Jahre beträgt. Interessant ist es auch, dass das Gymnasium in die untere und die obere Stufe geteilt ist. Das liechtensteinische Schulsystem ist ähnlich wie das in den anderen deutschsprachigen Ländern, vor allem in der Schweiz. Da Liechtenstein in Bezug auf die Bevölkerung und die Fläche sehr klein ist, kommen viele Lehrer aus der benachbarten Schweiz. In Bezug auf die Verwendung von Sprache allgemein kann man feststellen, dass die Bewohner von Liechtenstein in einem Dialekt kommunizieren, der den Namen alemannisch trägt, aber sie sind immer bereit mit anderen Menschen Hochdeutsch zu sprechen. In den Schulen beginnen die Kinder schon im frühen Alter das Hochdeutsch zu lernen, sowohl verbal als auch schriftlich. Die Schulen legen auch viel Wert darauf, dass ihre Bürger Fremdsprachen lernen. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern steht Liechtenstein, was die Schulstunden von Fremdsprachen angeht, an der Spitze. Im letzten Teil der Arbeit habe ich mich auch mit der Frage der Migration befasst, vor allem wegen der aktuellen Ereignisse auf der Welt, und weil das Thema zurzeit eine der meist diskutierten Themen ist, und der Rolle der deutschen Sprache als Zweitsprache, wo ich auch einen Vergleich mit Slowenisch als Zweitsprache in Slowenien gemacht habe sowie der Mehrsprachigkeit.
Ključne besede: Liechtenstein, Sprache, Sprachgebrauch, Schulsystem, Migration, Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache
Objavljeno: 27.09.2016; Ogledov: 357; Prenosov: 24
.pdf Celotno besedilo (1,16 MB)

5.
Wie lernen Kinder Sprachen
Maja Pavlin, 2016, diplomsko delo

Opis: Wir leben in einer Zeit mit zu vielen Möglichkeiten, wo uns fast alles erreichbar ist. Aufgrund der Modernisierung haben wir uns bzw. haben sich die Menschen mit der ganzen Welt durch die zunehmenden Medien, genähert. Da wir aber miteinander irgendwie kommunizieren müssen, wäre es gut noch eine Sprache zu kennen – deshalb ist es heutzutage modern und auch dringend eine Fremdsprache zu lernen. Für das Fremdsprachenlernen gibt es natürlich noch andere Gründe und nicht nur das Kommunizieren mit der ganzen Welt. Hier sind noch Eltern, die den Kindern ein besseres Leben ermöglichen wollen, deshalb schreiben sie ihre Kinder schon sehr früh in verschiedene Kurse ein, damit das Wissen später besser und wirkungsvoller wird. Vielmals setzten Eltern ihre Kinder vor den Fernseher, wo sie ihnen fremdsprachige Zeichentrickfilme abspielen, wo Kinder (auch) die Fremdsprachen erlernen. Wegen der Notwendigkeit für bessere Arbeitsplätze entscheiden sich auch viele Erwachsene für verschiedene Sprachkurse, wo sie die Grundkenntnisse der Sprache bekommen. In dem theoretischen Teil der Diplomarbeit wurden die Begriffe das Bilingualismus bzw. die Mehrsprachigkeit und die Fremdsprache behandelt. Behandelt wurden auch folgende Bereiche: wie kommt es zur Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit bzw. wie kommt es zu den zwei Erstsprachen. In dem empirischen Teil ist die Analyse der Umfrage, die sich auf den theoretischen Teil bezieht, auf das Thema „Wie lernen Kinder (Fremd-)Sprachen“ präsentiert. Die Umfrage wurde aus sieben Fragen zusammengesetzt, wo die Befragten die Antworte nach ihrer Wichtigkeit sortiert hatten.
Ključne besede: Sprache, Kinder, Fremdsprachenlernen, Bilingualismus, Mehrsprachigkeit, Fremdsprachen
Objavljeno: 27.09.2016; Ogledov: 322; Prenosov: 40
.pdf Celotno besedilo (1,18 MB)

6.
Mehrsprachigkeit im DaF-Unterricht – ein Vergleich eines älteren und eines neueren Lehrwerks
Andreja Čuš, 2016, diplomsko delo

Opis: Die Diplomarbeit Mehrsprachigkeit im DaF-Unterricht – ein Vergleich eines älteren und eines neueren Lehrwerks besteht aus einem theoretischen und einem empirischen Teil. In dem theoretischen Teil wird zu Beginn der Begriff der Mehrsprachigkeit und die Argumente dafür und dagegen beim Unterricht Deutsch als Fremdsprache vorgestellt. Es folgt dann eine Präsentation eines älteren Lehrwerks (Komm bitte 1, 2 und 3!) und eines neueren (Ich und Deutsch 1, 2 und 3) aufgrund der folgenden Punkten: Grammatik, Wortschatz und Kommunikation und Aspekte der Mehrsprachigkeit. Aufgrund des Vorgestellten wird im empirischen Teil ein Vergleich der beiden Lehrwerke für Deutsch als Fremdsprache gemacht. Mit dem Vergleich werden auch bestimmte Hypothesen bestätigt, die ebenfalls zu Beginn der Arbeit vorgestellt werden.
Ključne besede: Mehrsprachigkeit, Deutsch als Fremdsprache, Komm bitte!, Ich und Deutsch.
Objavljeno: 11.10.2016; Ogledov: 377; Prenosov: 39
.pdf Celotno besedilo (2,89 MB)

7.
Deutsch als Fremdsprache in plurilingualen Klassen und der Fremdsprachenerwerb einzelner Schüler mit Migrationshintergrund
Saša Hergula, 2018, magistrsko delo

Opis: Heutzutage ist Mehrsprachigkeit ein breites Thema, dass sich nicht nur auf die Sprachwissenschaft bezieht, sondern auch ein Bestandteil anderer Bereiche wie Politik, Psychologie, Sozial- und Erziehungswissenschaft ist. Dass die Kinder und Jugendlichen mindestens zwei Fremdsprachen erlernen sollten, ist heutzutage eine der Leitideen des Europarates. Die sprachliche Konstellation wird durch die mitgebrachten Sprachen der Einwanderer vervielfältigt, was sowohl für die Situation im deutschsprachigen Gebiet als auch in Slowenien gilt. Die zunehmend heterogene sprachliche Komposition in der Schule zeigt den Bedarf an einer anderen Organisation des Unterrichts, besonders aber des Sprachunterrichts. Die Schüler mit Migrationshintergrund bringen ihre eigene Mehrsprachigkeit mit ins Klassenzimmer, für die es dort Zeit und Raum geben sollte. Obwohl noch kein umfassendes Modell für den Unterricht in sprachlich heterogenen Klassen existiert, gibt es einige Mittel und Wege, die den Lehrkräften bei der Unterrichtsgestaltung helfen können. Die Unterrichtsbeobachtungen führten zur Erkenntnis, dass es auch von der Motivation und positiven Einstellung der Lehrkraft abhängt, wie sich der Unterricht in einer sprachlich heterogenen Klasse entwickeln wird. Die Lehrkraft ist selber für neues Wissen offen, fordert die Migrantenschüler auf, über ihre Kultur und Tradition zu erzählen oder einzelne Wörter in ihre Muttersprache zu übersetzen. Sie bemüht sich für interkulturelle Themenauswahl und Verbreitung der positiven Einstellung über Mehrsprachigkeit und Migration, damit auch Schüler der slowenischen Herkunft davon profitieren. Bei den Nachhilfestunden, die individuell oder im Paar verliefen, wurden die Migrantenschüler besser kennengelernt. Von Interesse war ihnen die Lernhilfe anzunehmen und festzustellen, welche Faktoren den größten Einfluss auf ihren Sprach- bzw. Fremdspracherwerb haben. Es hat sich erwiesen, dass der entscheidende, lernerinterne Faktor die Motivation ist. Leider sind die Migrantenschüler für den Erwerb der Zielsprache Slowenisch, wie auch für die Fremdsprachen, wenig motiviert. Vor allem am Anfang ist auch ihre Selbstschätzung bzw. ihr Selbstbewusstsein problematisch. Manche von ihnen sind aufgrund schlechter sprachlicher Kompetenz in den kommunikativen Situationen unsicher und müssen ermuntert werden, nicht so viel über die Korrektheit nachzudenken, sondern einfach zu sagen, was sie sagen wollen. Im Hinblick auf lernerexterne Faktoren ist das Lernumfeld von Bedeutung, wozu die Unterrichtspraxis der Lehrkräfte wie auch Atmosphäre in der Klasse gehört. Die Migrantenschüler, die die Lernhilfe angenommen haben, kamen aus unterschiedlichen Klassen, jedoch wurde aus ihren Heften, Übungen und Tests ersichtlich, nach welcher Methode die Lehrkraft unterrichtet und welche Art des Wissens von den Schülern verlangt wird. Nach den Aussagen der Migrantenschüler hat sich besonders am Anfang ihrer Ankunft nach Slowenien die Integration als problematischer Faktor erwiesen, die sich aber gegen das Ende des Schuljahres deutlich verbessert hat. Sowohl im Unterricht als auch bei der individuellen Arbeit ist zu berücksichtigen, dass sich diese Jugendlichen in einem empfindlichen Alter befinden und als Zugabe noch mit der Anpassung an eine andere Kultur zu kämpfen haben. Diese Arbeit führte zur Erkenntnis, dass Sprache und Kultur für die Einwanderer die wichtigsten Bestandteile ihrer Identität sind, die respektiert werden müssen. Dafür muss die sprachliche und kulturelle Diversität im Schulalltag als eine Herausforderung gesehen werden und nicht als etwas, was man vermeiden oder sogar ignorieren würde.
Ključne besede: Plurilingualismus, Mehrsprachigkeit, Fremdspracherwerb, Deutsch als Fremdsprache, Schüler mit Migrationshintergrund, Klassen mit Migrationshintergrund, sprachliche Heterogenität, interkulturelle Kommunikation, Sprache und Kultur
Objavljeno: 04.10.2018; Ogledov: 125; Prenosov: 21
.pdf Celotno besedilo (651,22 KB)

8.
Verwendung von Deutsch im zentralen Teil der Ukraine
Jana Koprivnik, 2019, diplomsko delo

Opis: Deutsch wird in verschiedenen Ländern als Fremdsprache unterrichtet und ist stark vertreten besonders im Mitteleuropa, wo sich die deutschsprachigen Länder befinden. Vermutlich ist die Verbreitung dieser Sprache in anderen Teilen Europas eher seltener. Um die Stellung der deutschen Sprache in einem Teil des europäischen Ostens zu erforschen, wird in der vorliegenden Diplomarbeit die Verwendung von Deutsch im zentralen Teil der Ukraine beobachtet. Ziel war es herauszufinden, welche Möglichkeiten die Jugendlichen im zentralen Teil der Ukraine haben, um Deutsch zu lernen. Versucht wurde auch herauszufinden, ob sich Jugendliche überhaupt für Deutsch interessieren. Die Recherche wurde mit folgender Frage begleitet: welche Position nimmt die deutsche Sprache in beiden Ländern in verschiedenen Bereichen ein. Wegen der mangelnden Literatur, die sich mit dem Thema Deutsch in der Ukraine auseinandersetzt, liegt der Focus im theoretischen Teil der Arbeit eher auf dem Verhältnis zwischen der deutschen Sprache und Russland. Im Zusammenhang damit, werden einige Bereiche wie zum Beispiel Bildung, Politik und Wirtschaft beschrieben. Dabei wird besonders auf die Position der deutschen Sprache in jeweiligen Bereich geachtet. Wie stark die Verbindung des Landes Russland zu der deutschen Sprache ist, kann mit Hilfe des Russlanddeutschen beschrieben werden. Dabei handelt es sich nicht nur um die Menschen, die aus einem deutschsprachigen Land nach Russland zogen, sondern auch um ihre Nachfahren, die die Kultur des Russlanddeutschen weiterführen. Obwohl sich die bestehende Literatur eher auf das Verhältnis zwischen Russland und der deutschen Sprache fokussiert, wird trotzdem ein Überblick über den Sprachkontakt in der Ukraine dargestellt. Am Anfang werden Bereiche der Zusammenarbeit der beiden Länder präsentiert. Um die Zusammenarbeit zu stärken, wurde unter anderem auch ein Deutsch-Ukrainischer Verein gegründet. Dieser verbindet Menschen aus beiden Ländern, die sich an der zukünftigen Zusammenarbeit beteiligen können. Der praktische Teil fokussierte sich auf die Antworten auf die Frage, wie stark diese Sprache im zentralen Teil der Ukraine vertreten ist. Dafür wurden zwei Forschungsmethoden angewendet: das Interview und Fragebogen. Bei dem Interview wurden zwei Perspektiven beobachtet. Einmal wurde über die Position der deutschen Sprache aus der Sicht einer Deutschlehrerin und einmal aus der Sicht einer Deutschschülerin gesprochen. Durch die gesammelten Erfahrungen mit Deutsch, konnten beide Befragten bestätigen, dass diese Sprache, im Vergleich zu Englisch, seltener unterrichtet wird. Schuld daran sind nicht nur die Schüler, weil sie kein Interesse an Deutsch zeigen, sondern auch die Eltern, die dem Englischen mehr Bedeutung zuschreiben. Das kann auch ein Grund dafür sein, dass nur wenige Schüler Deutsch kennen und aus diesem Grund auch kein Interesse für Deutsch entwickeln können. Diese Vermutung konnte auch mit Hilfe der Fragebogen bestätigt werden. Deutsch steht auch bei der Mehrheit der Befragten hinter Englisch oder einer anderen Sprache. Gründe dafür sind verschiedene. Einige kennen Deutsch überhaupt nicht und aus diesem Grund können sie zu dieser Sprache keinen Bezug finden. Mehrere sind auch der Meinung, dass eine Fremdsprache vollkommen ausreichend ist und bei den meisten Schülern handelt es sich dabei um Englisch. Mit Hilfe der beiden Forschungsmethoden konnten zwei von drei Hypothesen bestätigt werden. Die Hypothese, dass sich Menschen im zentralen Teil der Ukraine seltener für Deutsch als Unterrichtsfach entscheiden, stimmt. Bestätigt wurde auch die Hypothese, dass mit Hilfe des Goethe Institutes in Ukraine das Interesse für Deutsch gestiegen ist, denn sie bieten Deutschkurse in fast zwanzig Städten des Landes an. Somit gibt es mehrere Möglichkeiten die deutsche Sprache näher kennenzulernen.
Ključne besede: Deutsch in Ukraine, Deutsch in Russland, Mehrsprachigkeit, Russlanddeutsche, Verwendung von Deutsch
Objavljeno: 21.05.2019; Ogledov: 62; Prenosov: 6
.pdf Celotno besedilo (902,59 KB)

Iskanje izvedeno v 0.4 sek.
Na vrh
Logotipi partnerjev Univerza v Mariboru Univerza v Ljubljani Univerza na Primorskem Univerza v Novi Gorici