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1.
Landeskunde deutschsprachiger Gebiete: Südtirol und die deutsche Sprache
Natalija Parašuh, 2014, diplomsko delo

Opis: In der Diplomarbeit wurde das Land Südtirol aus der sprachlichen und sprachlich-politischen Sicht behandelt. Zuerst wurden die grundlegenden Informationen über das Land und die wichtigen Ereignisse aus der Geschichte angeführt, die weiteren Kapitel sind aber mehr auf den Sprachgebrauch an sich fokussiert. Als Erstes wurden die Begriffe wie Mehrsprachigkeit, Sprachkontakt, Einfluss der Sprache gebraucht und erklärt. In Südtirol gibt es drei offiziellen Sprachen, nämlich das Italienische, das Deutsche und das Ladinische. Ein großer Einfluss zeigt sich besonders bei den ersten zwei, sowohl bei der geschriebenen als auch bei der gesprochenen Sprache. Was die ladinische Sprache betrifft, kann man bemerken, dass sie sich immer mehr durchsetzt und neue Rechte bekommt. Durch die Geschichte hat sich die Lage der Sprache und deren Gebrauch in Südtirol sehr verändert. Zuerst war das Deutsche eine der Haupt- und am meisten verbreiteten Sprachen, was sich aber mit dem Prozess des Italianisierens und dessen Hauptvertreter Ettore Tolomei sehr veränderte. Das Deutsche als Unterrichtssprache wurde verboten, alle Inschriften in dieser Sprache wurden entfernt, die deutschen Lehrer und Priester wurden vertrieben. Diejenigen, die das Deutsche heimlich lehren oder erlernen wollten, wie zum Beispiel ‚‚Katakombenschulen‘‘, wurden mit Strafen seitens der Faschisten belegt. Diese Situation begann sich im Jahr 1972 zu verändern und zwar mit dem ersten Autonomiestatut, das sich für die Rechte der deutschen Sprache einsetzte. Mit der Zeit wurde das Deutsche zur Amtssprache, die zweisprachigen Ortstafel wurden eingeführt, es erschien eine deutsche Zeitung und die größte positive Veränderung war das Verhältnis, das die Italiener dieser Sprache gegenüber erwiesen. Es gibt immer mehr Italiener, die das Deutsche erlernen wollen, weil sie der Meinung sind, dass sie auf diese Art und Weise bessere Möglichkeiten für ihre Zukunft haben. Der Einfluss der beiden Sprachen aufeinander zeigt sich immer mehr in der geschriebenen und gesprochenen Sprache. Vor allem kann man das Übernehmen der Wörter und Satzstrukturen aus dem Italienischen in das Deutsche bemerken. Man übernimmt verschiedene Wörter, die in Südtirol mehr gebraucht sind, vor allem im Bereich der Ernährung, dann auch einzelne Satzstrukturen, die sich in der Art und Weise der Deklination oder Konjugation reflektieren und es werden auch ganze Sätze nach dem italienischen Muster übersetzt, wobei häufig die Wörter gebraucht werden, die nicht ganz geeignet sind, für die Situation, die sie beschreiben. Das wichtigere Thema, die in der Diplomarbeit am Ende untersucht wurde, ist die Lage aller drei Sprachen im Bereich des Schulwesens. Die Feststellungen zeigen, dass an allen Schulen der Unterricht in allen drei Sprachen präsent ist. Der Umfang von Stunden und die Art und Weise des Unterrichts sind zwar unterschiedlich geteilt, überall setzt man sich aber dafür ein, dass man den Schülern alle drei Sprachen beibringt. Dabei führten sie auch ein Projekt ein, bei dem sie verschiedene Fächer, wie beispielsweise Geographie, in verschiedenen Sprachen durchführen. Die Schüler sind, laut der Untersuchungen, von dem Unterricht in drei Sprachen begeistert, sie sind bereit zu kooperieren und auch dann aufgeschlossen, wenn sie gleichzeitig alle drei Sprachen gebrauchen müssen. Südtirol veränderte sich durch die Geschichte sehr viel, was den Sprachgebrauch betrifft, sie wurde mit der Unterdrückung und dauernden Veränderungen im Regime konfrontiert, aber heute ist das Land reicher, wegen allen Einwohner, die Kenntnisse der drei Sprachen besitzen, die sich miteinander verbinden, aufeinander Einfluss haben und sich miteinander die gleichen Rechte teilen.
Ključne besede: Südtirol, Sprache, Sprachgebrauch, Vergleich, Unterschiede, Mehrsprachigkeit, Deutschtum, Italienisierung
Objavljeno: 09.10.2014; Ogledov: 1418; Prenosov: 91
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