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1.
VERMEIDEN VON ZWEIDEUTIGKEITEN: ERWERB UND VERWENDUNG DES BESTIMMTEN UND UNBESTIMMTEN ARTIKELS
Benjamin Budja, 2012, diplomsko delo

Opis: In der vorliegenden Diplomarbeit werden zu Beginn die grundlegenden Eigenschaften der Artikel geklärt. Deutsche Muttersprachler erwerben den Artikel im frühen Kindesalter (d.h. etwa ab dem zweiten Lebensjahr), scheinbar mühelos, allein mit Hilfe des sprachlichen Inputs aus ihrer Umgebung. Slowenen, die Deutsch als Fremdsprache lernen, haben dagegen relativ große Schwierigkeiten mit dem Artikelerwerb. Zum einen liegt es daran, dass es in der slowenischen Standardsprache kein Artikelsystem gibt, zum anderen aber auch daran, dass sie verhältnismäßig wenig Kontakt mit deutschen Muttersprachlern haben. Daher spielt der Fremdsprachenunterricht eine wichtige Rolle. Der empirische Teil der Diplomarbeit besteht aus einem von mir und meinem Mentor, dem Ao. Prof. Dr. Teodor Petrič erstellten Test zum bestimmten und unbestimmten Artikel. Mit dessen Hilfe habe ich den Gebrauch der Artikel untersucht. An dem Test nahmen Studierende der Abteilung für Germanistik an der Universität Maribor teil. Im Test wurden zwanzig Situationsbeschreibungen vorgeführt, in denen die Studierenden jeweils den bestimmten oder den unbestimmten Artikel einsetzen mussten. Als Grundlage wurden Bickertons Kriterien (1981: 146ff.) der Identifizierbarkeit und Spezifizität (Hentschel, Weydt: 2003) verwendet. Zum Schluss zeigte sich, dass die Szenen bei denen der Kontrast zwischen Identifizierbarkeit und Spezifizität der Artikel kleiner war, leichter zu lösen waren für unsere Probanden.
Ključne besede: Bestimmter und unbestimmter Artikel, Hentschel & Weydt, Analyse, Kontrast, Identifizierbarkeit, Spezifizierbarkeit
Objavljeno: 17.09.2012; Ogledov: 1389; Prenosov: 52
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